Falernum: Beschreibung
So, Feb 22, 2009
Nachdem wir von der GSA-Westfront in einen brüderlichen Wettkampf gegangen sind, möchte ich nun den Weg meines Falernum beschreiben. Hierbei wurde das Rezept von ArtOfDrink-Blog genutzt: One of Sour, Two of Sweet, Three of Strong, Four of Weak.
Also bedeutet das auf einen Liter Falernum: 100ml frischer Limettensaft, 200ml Zuckersirup, 300ml Jamaica-Rum und 400 ml Wasser. Als Jamaica-Rum habe ich 12 jährigen Appleton Extra Anejo genommen, als Wasser ein stilles gering mineralisiertes Wasser. Das ganze wird vermengt und dann eine Woche stehen gelassen, niederschlagender Zucker sollte durch Schütteln wieder gelöst werden.
Nun ist in dem Rezept auf ArtOfDrink noch die Rede von gelösten Bittermandeln und Bitters. Als Bitters nutzte ich Orange Bitters von TBT und die Bittermandeln habe ich schön gemörsert und im Verhältnis 1:1 mit Myers’ Rum gemischt und dann ebenfalls eine Woche ziehen lassen, von dieser Mischung setzte ich dem Faernum 8cl bei und 10 dashes Orange Bitters.
Das Ergebnis lässt sich sehr gut Schmecken und macht jeden Pina Colada zu einem echten Erlebnis. Wobei dies nur als Infusion genutzt werden sollte, Denn ein zuviel dominiert den Drink zu sehr.
Tags: Appleton, bitter, Falernum, Limettensaft, Orange Bitters, rum





Februar 25th, 2009 at 15:57
Hi,
mein erster Versuch sah folgendermaßen aus:
200ml W&N White Overproof
50ml Lemon Hart Demerara 151
2 Zimtstangen
4x Zeste einer Limette
1 Grüne Kardamom (keine ganze sondern eines dieser kleineren Dinger aus der Hülse)
6 Piment
20 Nelken
50ml blanchierte + geröstete Mandeln (hatte keine Waage da, deshalb in ml )
40ml Ingwer
3 Tage lang ziehen lassen, abseihen und dann den frischen Limettensaft und Zuckersirup hinzugeben.
125 Limettensaft
250ml Zuckersirup (2:1)
Das Ergebnis hat mir für den ersten Versuch schon äußerst gut gefallen: Schön würzig, leicht süß und den Rum nimmt man auch noch war. Leider waren die 2 Zimstangen wohl doch etwas zu viel dem Guten, so dass ich beim zweiten Versuch den Zimt auf jeden Fall um ca. die Hälfte reduzieren werde. Gleichzeitig werde ich den Mandel und Ingweranteil etwas erhöhen, so dass diese deutlicher werden.
Hast du dein Falernum gefiltert? Ich hab gestern die Hälfte von meinem durch nen Kaffeefilter gejagt und konnte damit alle “Schmutzteilchen” entfernen, so dass es nun eine schöne goldene Farbe hat. Allerdings bilde ich mir ein, dass der Geruch beim ungefilterten etwas intensiver ist.
Mein Post zum Thema: http://cof.junsas.de/2009/02/hausgemachtes-falernum/
Grüße Sascha
März 10th, 2009 at 12:37
Hallo Sascha und werte andere Leser,
ich habe es zunächst auch mit einem Kaffeefilter versucht, zwar wurden dann diverse Trübstoffe gefiltert, aber auch ich habe festgestellt, das sowohl Geruch als auch Geschmack darunter leiden. Seitdem benutze ich Teefilter.
Zwar hat der Falernum dann eine leichte Trübung, aber jede Geschmacksnuance ist für mich beim Falernum wichtig, da er ja nur eine Infusion für Cocktails darstellt.
Mit bestem Gruß,
Jörg Kalinke/drinkmix/drinkblog