Pina Colada, Bacardi und Nachwirkungen des Bar Convent Berlin
Do, Okt 22, 2009
Eine kleine Bemerkung und schon entsteht Reibung und eine fruchtbare Zusammenarbeit; doch zum Hintergrund: Im Artikel BCB – Ein Fazit schrieb ich, das alle Vorträge mit gefallen haben, mit einer Ausnahme, dem Bacardi-Vortrag.
Daraufhin kommentierte Steffen Lohr, einer der Vortragenden des kritisierten Vortrags, hier auf drinkblog. Entstanden ist eine Diskussion über den Ursprung der Pina Colada und verschiedene Deutungen. Ein paar der Ergebnisse möchte ich hier kundtun und später auch noch mit Quellen von Steffen belegen:
- erste urkundliche Erwähnung der Pina Colada ist das Jahr 1920 im Buch von Joseph Hergesheimer “San Cristóbal de la Habanna” Seite 44, Zeile 23 ff (und somit ist klar, das definitiv kein Rum benutzt wurde, der erst ab 1934 erhältlich war)
- eine “green coconut” ist eine sehr frische Kokosnuss, sie wird im “Mixologist – The Journal of the American Cocktail” mehrfach erwähnt. Eine frische Kokosnuss deshalb, weil die Kokosmilch, das Kokosgel und das weiche Fleisch zur “Cream of Coconut” wurde, nimmt man den hier zu bekommenden dunklen und “gereiften” Kern, ist die Kokosmilch nicht mehr so hochwertig und das Gel fehlt völlig.
Danke dan Steffen Lohr für die Quellen und weiter im konstruktiven Kontext… Die Quellen werden hier noch mit Fotobeweisen im nächsten Artikel belegt. Sollte sich jemand dazu kritisch äußern und hat eventuell weitere Quellen, so lasst uns bitte in Kontakt treten.
Tags: bacardi, bcb, pina colada





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