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Wer Laut ist, hat nicht automatisch recht!

Mi, Jun 30, 2010

Netzwerk

Das ist eine Binsenweisheit, die sich auch an der Theke nur allzu oft bewahrheitet. Aktuell ist mir diese Binsenweisheit wieder in den Sinn gekommen, weil einige Kollegen, die sich des Mediums Social Network bedienen, aktuell benehmen wie Elefanten im Porzellanladen, oder wie ein Bartender vor der Cocktailmaschine.

Social Networks sind zum netzwerken da, und einige Gastronomen haben genau dieses netzwerken für sich als Marketinginstrument entdeckt und nutzen dieses fleißig. Nun gibt es gutes Marketing, dass in der Regel den Ruf und somit auch den Umsatz mehrt und es gibt schlechtes Marketing. Letzteres wird in Fachkreisen und im Bereich Social Network auch gerne “bashing” genannt, weil die Damen und Herren dann ungeachtet der Nachwirkungen kurzsichtig auf jemanden oder etwas eindreschen, meistens in Foren oder in Facebook oder in Myspace oder wie sie nicht alle heißen.

Aus meiner Sicht ein sehr unfeiner Zug, mal ganz davon ab, das es der Branche Gastronomie nicht gut tut, und dem Geschäft des Krakelers auf lange Sicht sicherlich auch nicht.

Seltsam ist nur, das aktuell diese beiden Herren, die die Lautstärke scheinbar gepachtet haben, die sind, die die gesamte Zeit vom “Geld verdienen” schreiben. Da passt etwas für mich nicht. Es sei denn man betrachtet das ganze als alten Markt, auf dem die Marktschreier ihre Waren anpreisen, lautstark und mit viel Gewäsch drumherum…

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10 Comments For This Post

  1. Jean-Pierre Ebert Says:

    Sommerloch, das muss doch befüllt werden ;)

  2. drinkmix Says:

    Mitnichten, Herr Ebert.

  3. Jean-Pierre Ebert Says:

    Dann könnte dieser Blog nicht mit Moral gefüllt werden.
    Oder wie ist die Beteiligung an der Debatte zu interpretieren?

    Schöne Grüße

  4. drinkmix Says:

    Die Interpretation obliegt nicht dem Autor. Hingegen ist die Intention des Autors einfach: Ich mag kein BASHING. Ich mag Debatten, denn Debatten haben per Definition eine Abstimmung zum Ziel, folgen Regeln und sind ein wichtiges, politisches Werkzeug.

    Eine Debatte hätte demnach auch Moral, folgt sie doch nach meinem Verständnis bestimmten Werten und Prinzipien, die in vielen Veröffentlichungen Ihrer Person in letzter Zeit nicht mehr wahrzunehmen sind. Ich habe gerne Veröffentlichungen gelesen, die konstruktiv kritisierten, aber nicht persönlich angriffen.

    Ich spiegele und protestiere…. mehr nicht. Auch wenn sich Herr Meyer und Herr Meinke jeweils auf Ihre eigene Art revanchieren werden, empfinde ich die aktuelle Art der Provokation als hochpeinlich und eines gestandenen Kollegen nicht würdig.

  5. drinkmix Says:

    Die Interpretation obliegt nicht dem Autor. Eine Debatte verfolgt meiner Kenntnis nach ein Ziel, dass ich in Ihren Äußerungen nicht sehe, zumindest kein konstruktives. Die Debatte ist ein wichtiges gesellschaftliches Instrument, welche nach bestimmten Regeln geführt wird.

    Die Regeln sind durch bestimmte Werte, Rechte und Pflichten untermauert. Die aktuellen Veröffentlichungen Ihrer Person folgen aus meiner Sicht eben diesen nicht und entsprechen somit nicht meiner Moral. Wer also im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen schmeißen.

    Ich bin überzeugt, dass sich sowohl Herr Meyer, Herr Adam als auch Herr Meinke auf Ihre ganz eigene Art revanchieren werden, und diese drei Herren beherrschen nicht nur das Wort ‘Debatte’. Dennoch empfinde ich die aktuellen Äußerungen über Facebook und an anderer Stelle als hochpeinlich und eines potenziellen Gastgebers nicht würdig. So möchte ich meine Äußerung verstanden wissen: als Protest über die Art und Weise und die Mahnung ob des Schadens unseres Berufstandes

    Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung: Was ich wann auf meinem Blog veröffentliche, ist allein begrenzt durch meine Zeit für dieses Medium. Aktuell ist kein jahreszeitliches Tief weit und breit zu erkennen.

  6. Jean-Pierre Ebert Says:

    Ich bin kein Freund von Moralpredigten, da es bei denen, die diese halten meist selbst nicht so weit her mit der Moral ist. Das trifft natürlich nicht auf Sie zu.

  7. Jean-Pierre Ebert Says:

    Schließt der Protest Herrn Meyer’s oder Herrn Meinke’s Äußerungen mit ein, oder sind die aufgrund freundschaftlicher, … Nähe anders zu bewerten?

    Ich bitte Sie, machen Sie sich nicht lächerlich.

  8. drinkmix Says:

    Freundschaftliche Nähe? Mitnichten! Ich mache keinen Hehl daraus, das alle drei angesprochenen Personen gerne von mir gelesen werden. Aber daraus den Schluß zu ziehen, dass eine freundschaftliche Nähe besteht, empfinde ich als fast schon Provokation.

    Ich versuche stets mir ein Bild von außen zu machen, dabei sind persönliche Sympathien oder Animositäten vorhanden, aber erst in zweiter Linie interessant. Der Protest schließt sowohl den Agressor als auch die Verteidiger ein. Für mich vollkommen unverständlich ist das Motiv dieser von mir empfundenen Aggression: Furcht, Frustration, Gehorsam, kalte Berechnung, soziale Exploration oder Spielverhalten?

    Wie darf ich die Veröffentlichung um 10:38 des heutigen Tages verstehen? Ironie, Sarkasmus? Oder rein auf der Sachebene?

  9. Jean-Pierre Ebert Says:

    Herr Kalinke, ich kenne Sie nicht, und umgekehrt ist das wohl auch so. Insofern können und müssen Sie diese Frage selber beantworten. Das Urteil wage ich selbst nicht zu fällen, ich habe lediglich meine Erfahrungen mit Moralpredigten wiedergegeben.

    Nichts auf dieser Welt ist nur schwarz oder weiß (im übertragenen Sinne). Deshalb würde ich persönlich, wenn Sie es unbedingt wissen wollen, aus dem gesehenen und gelesenen schließend, das Gewicht mehr auf der Seite der “Sachebene” stehen sehen wollen.

    Ich hoffe, das beantwortet Ihre Frage.

    Die erwähnte Androhung einer vermutlichen, entsprechenden Antwort bzw. Vergeltung durch die drei Herren, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel? Muss ich jetzt in Ehrfurcht und Angst erstarren? Das ist mir, ganz ehrlich das letzte mal als 13jähriger so ergangen, seitdem hat sich (wahrscheinlich auch leider) nie wieder eine Angstzustand eingestellt. Glauben Sie nicht, dass es noch weitere Ligen darüber gibt? Ich schon.

    Das Problem an solchen Diskussionen ist, das sich plötzlich Menschen dazu äußern, die nicht wissen, worum es geht. Aber auch Ihre letzte Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten, auch hier ist das Gewicht mehr auf der Seite der Spielerei zu sehen, mit weiteren, wahrscheinlich kleineren Anteilen. Und noch mal auch hier die Erwähnung, das nichts nur Schwarz oder Weiß auf dieser Welt ist, oder wie man so schon sagt: Jede Medaille hat auch eine Rückseite.

  10. drinkmix Says:

    Ich stimme zu, dass wir uns nicht kennen.

    Ich stimme auch zu, das Einmischungen von außen genau dann problematisch sind, wenn der Einmischende, in dem Fall wohl Ich, nicht den Hintergrund kennt!

    Doch die gewählten Medien sind quasi öffentlicher Raum, sowohl als Blog als auch in Facebook. Der Autor und in der Regel auch der angesprochene Leser wissen, sofern sie sich kennen, in der Regel wie das Geschriebene gemeint ist. Folgt ein solcher Schlagabtausch dann in der Öffentlichkeit, gibt es auch Dritte, die sich dieser Konfrontation als Unbeteiligte stellen.

    Das Bild, das sich mir und sicherlich auch weiteren Dritten bot, war und ist aufgrund der Interpretationsvielfalt ein aggressives. Ich bin niemand, der nur danebensteht und zuschaut. Ich äußere mich!

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