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Barszene Dortmund – von Missverständnissen, lautem Poltern und wichtigen Impulsen

So, Jan 15, 2012

Gemischtes

Auf dem Bild seht ihr Marc Stein, ein Bartender mitten aus Dortmund. Heute ist seine letzte Schicht in der Balke Bar in Dortmund, der Stadt des amtierenden deutschen Fussballmeisters. Er bleibt der Bar und auch Dortmund treu, doch mehr über seine Zukunft wird er selber noch früh genug berichten. Mit Marc Stein bin ich immer mal wieder aneinander geraten, mal öffentlich, mal weniger öffentlich. Er ist, aus meiner Sicht, eine Person mit nach außen vielen scharfen Ecken und gefährlichen Kanten, aber einmal diese Hülle durchbrochen und sich länger mit ihm beschäftigt und er ist ein kompetenter Kollege mitten im Pott.

Er treibt aktuell die junge Dortmunder Barszene vor sich her und zieht die altvorderen Kollegen nach. Das Benutzen von frischem Limettensaft, selbst hergestellte Sirups, Ausprobieren von Rezepturen je nachdem welcher Rum/Whiskey enthalten ist, kurzum die richtige Balance zu finden in Abhängigkeit der Grundspirituose. Das dies nicht viele Bartender in Dortmund, aus welchen Gründen auch immer, machen, ist Fakt, in immer wieder erlebten Bartours. Barbetreiber ausserhalb von Dortmund sind aufmerksam geworden auf Marc Stein, aber ein Dortmunder Jung bleibt ein Dortmunder Jung. Ich freu mich, ihn bald wieder woanders wirken zu sehen un den nächsten Meilenstein in Dortmund zu setzen.

In Dortmund vollzieht sich gastronomisch ein Wandel, die ehemalige fahnenführende Umgebung des Kreuzviertels ist im Hintertreffen, hier werden noch Cocktails gemixt mit fertigen Cordials, Zitronensaft eines bekannten Saftherstellers und immer noch wie vor 15 Jahren in der Cocktailakademie auswendig gelernt. Der Old Fashioned hat hier immer noch das Gesicht der 80er Jahre: gezuckerte Cocktailkirsche und Orangenspalte inklusive. Marc hat diese Klischees aufgebrochen

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