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		<title>Monat der Erkenntnisse &#8211; März 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 09:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drinkmix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
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		<description><![CDATA[Der letzte Monat gehört nicht zu meinen ruhmreichsten, doch vorab keine Bange, alles ist gut und das wird kein Jammerpamphlet. Ich habe nur mal wieder festgestellt, dass ich mich an jahrelang gelernte Kommunikationsregeln auch halten sollte, vor allem wenn ich sie selber predige. Kommunikation ist ein weites Feld und ein kleines Steckenpferd, Kommunikation ist auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der letzte Monat gehört nicht zu meinen ruhmreichsten, doch vorab keine Bange, alles ist gut und das wird kein Jammerpamphlet. Ich habe nur mal wieder festgestellt, dass ich mich an jahrelang gelernte Kommunikationsregeln auch halten sollte, vor allem wenn ich sie selber predige.</p>
<p>Kommunikation ist ein weites Feld und ein kleines Steckenpferd, Kommunikation ist auch nicht schwierig, wenn man sie stetig übt und beibehält. Eines ist bei Kommunikation im professionellen Bereich aber absolut wichtig: Sachlichkeit und Offenheit. Und beides habe ich ein wenig verloren.</p>
<p><strong>Sachlichkeit</strong>: Wenn man Kritik übt an einer Person oder einer Gruppe, dann spricht man als erstes die Person oder Gruppe an und hängt es nicht an die große Glocke, egal wie sehr man emotional an einem Thema knabbert. So geschehen in Richtung des Hubertus Rat. Die Kritik ist bei mir angekommen und sie ist berechtigt. Die Emotionalität hatte Gründe, die nun geklärt sind. Ich für meinen Teil mag die Idee des Hubertus Rat und ich werde sie auch weiter unterstützen. Und nichts lag mir ferner als dem Hubertus Rat zu schaden. Wenn ich jemanden mit dem Artikel zu sehr auf dem Schlips herumgetrampelt bin, bitte ich um kurze Meldung.</p>
<p><strong>Offenheit: </strong>Wenn man eine Veranstaltung plant, die national ist, sollte man schon frühzeitig eine offene Kommunikation wagen und zeitig sowohl den größten Verbreitungskanal  (vielleicht sogar mehrere Kanäle) nutzen und dies regelmäßig und vielleicht auch schon weit vorher. So geschehen bei „Blog trifft Gastro“. Meine Kommunikation war auf ein Minimum beschränkt und Informationen kamen nur schleppend, wenn überhaupt. Lesson learned. Ich hoffe , dass ich im nächsten Jahr eine zweite Chance erhalte, aber das wird die Community entscheiden.</p>
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		<title>btg2012: Gescheitert!</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 23:45:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drinkmix</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach Rücksprache mit meinem Umfeld erkläre ich das Projekt &#8220;Blog trifft Gastro in Duisburg&#8221; für gescheitert. Nach 0 Response über Twitter und auch über jeden anderen Kanal habe auch ich es verstanden. Es wird niemand nach Duisburg kommen. Gründe sehe ich viele, alle in mir und meiner Informationspolitik, die gegen Null tendierte. Ich verstehe das, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Rücksprache mit meinem Umfeld erkläre ich das Projekt &#8220;Blog trifft Gastro in Duisburg&#8221; für gescheitert. Nach 0 Response über Twitter und auch über jeden anderen Kanal habe auch ich es verstanden. Es wird niemand nach Duisburg kommen.</p>
<p>Gründe sehe ich viele, alle in mir und meiner Informationspolitik, die gegen Null tendierte. Ich verstehe das, ich hätte wohl auch so oder ähnlich reagiert.</p>
<p>Es wird nun also offiziell kein BTG in Duisburg geben. Wer sich dennoch aufmacht gen Duisburg, weil er schon Hotel oder Zug gebucht hat, möge sich bitte umgehend bei mir melden.</p>
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		<title>#btg2012 -Duisburg: Wer kommt?</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 14:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drinkmix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
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		<category><![CDATA[BTG2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz kurze und Frage und bitte kurze Antwort: Wer kommt dem am 30. und 31.3. nach Duisburg?? Kurze Wortmeldung per Twitter, Facebook, Email (jk@drinkmix.de) oder per Telefon: 0171-2797284.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.drinkblog.de/wp-content/uploads/logo-btg2012-copy.jpg" rel="lightbox[922]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-924" title="logo btg2012 copy" src="http://www.drinkblog.de/wp-content/uploads/logo-btg2012-copy-120x132.jpg" alt="" width="120" height="132" /></a>Ganz kurze und Frage und bitte kurze Antwort: Wer kommt dem am 30. und 31.3. nach Duisburg?? Kurze Wortmeldung per Twitter, Facebook, Email (jk@drinkmix.de) oder per Telefon: 0171-2797284.</p>
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		<title>#BTG2012: Hotelliste</title>
		<link>http://www.drinkblog.de/2012/03/19/btg2012-hotelliste</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 20:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drinkmix</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hallo zusammen, hier findet ihr die Hotelliste der vorgeschlagenen Hotels für Duisburg. Rückfragen sind erwünscht.Hotelliste Duisburg]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>hier findet ihr die Hotelliste der vorgeschlagenen Hotels für Duisburg. Rückfragen sind erwünscht.<a href="http://www.drinkblog.de/wp-content/uploads/Hotelliste-Duisburg.pdf">Hotelliste Duisburg</a></p>
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		<title>Aus der Cocktail-Provinz</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 22:17:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drinkmix</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gastronomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Ruhrgebiet, seit mittlerweile Jahrzehnten im Wandel vom Industriestandort zum Dienstleistungs-&#8221;Mekka&#8221;, befindet sich gastronomisch fest in der Hand des Systems, die Rebellion hat hier gegen die dunklen Lords noch keine Chance. Und doch gibt es zarte Pflänzchen, die sich immer mal wieder an verschiedenen Orten ans Licht wagen. Dortmund zum Beispiel ist fest in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-914" title="1271856212" src="http://www.drinkblog.de/wp-content/uploads/1271856212.jpg" alt="" width="480" height="342" />Das Ruhrgebiet, seit mittlerweile Jahrzehnten im Wandel vom Industriestandort zum Dienstleistungs-&#8221;Mekka&#8221;, befindet sich gastronomisch fest in der Hand des Systems, die Rebellion hat hier gegen die dunklen Lords noch keine Chance. Und doch gibt es zarte Pflänzchen, die sich immer mal wieder an verschiedenen Orten ans Licht wagen.</p>
<p>Dortmund zum Beispiel ist fest in der Hand ominöser Stadtplaner, die den urbanen Raum umgestalten und in vielen Belangen nur an das Große denken. Doch alles hintern Dortmunder U, einem Wahrzeichen, das ehemals für die Union-Brauerei stand und ein Leuchtturm zum Vergnügen war, ist nahezu Tod. Die Rheinische Straße ist gesäumt von Spielhöllen, Dönerbuden oder schlichtweg leerständen. Dabei ist diese Straße ehemals DIE deutsche Bierstraße gewesen, Brauerei neben Brauerei, ob Mikro oder Makro, Kneipe an Kneipe noch bis in die 1970er Jahre hinein. Doch mit dem Umbau zur Dienstleistungsgesellschaft starben die Malocher weg, die den Bierhahn immer fließen ließen. Die damalig junge Generation ging weg aus Dortmund und das Viertel verfiel zusehends. Mittlerweile wird das Viertel von der Stadt gefördert, aber die<a href="http://www.dortmund.de/de/leben_in_dortmund/planen_bauen_wohnen/stadtumbau_rheinische_strasse/start_rheinische_strasse/index.html" target="_blank"> hohen Herren der Stadt Dortmund fördern nicht den Individualismus</a> und damit wieder das bunte Leben von einst, sondern es werden Ketten angesiedelt, Systemgastronomie wird hergeholt, weil diese ja angeblich erfolgversprechender ist, als kleine Kunstprojekte, Kneipen, Bars, die genau das Bunte bieten, das Menschen suchen und anzieht. Leerstände gibt es in diesem Viertel genug, die für Mutige großes Potenzial bieten. Hier wünscht man sich, das die Diskussion die über das <a href="http://mixology.eu/aktuelles/debatte/die-nacht-die-bars-gentrifizierung-und-hass/" target="_blank">Jetzt in Berliner Stadtteilen auf Mixology</a> geführt wird endlich mal Wirklichkeit wird. Findige Investoren warten bis sie die Häuser kurz vorm Zusammenbruch sind, um dann neu zu Bauen und Raum für geldbringende Objekte zu schaffen.<br />
Doch es gibt auch hier die Gegenbewegung. Der Verein Rheinische Straße e.V. hat den Stadtplanern schon mehr als einmal den Stinkefinger gezeigt. Oder die kleine<a href="http://harte-arbeit-ehrlicher-lohn.de/blog/" target="_blank"> Bergmann Brauerei</a>, die auch in einer Kneipe an der Rheinischen Straße einen Ausschankort hat, übrigens verdammt lecker das Bier. Oder der<a href="http://www.union-gewerbehof.de/" target="_blank"> Union Gewerbehof</a>, ehemals vom Abriss bedroht, haben sich dort 75 Gewerbetreibende zusammengefunden und nutzen die alten Werksgebäude.</p>
<p>Doch das Ruhrgebiet besteht ja (zum Glück) nicht nur aus Dortmund. Auch in Essen tut sich etwas. Seitdem Axel Klubescheidt die Seiten gewechselt hat, ist es ein wenig ruhig um das Thema Cocktail in Essen geworden. Doch die Zeit wurde genutzt, die entstandene Lücke zu schließen. Immer mehr Mikro-Objekte mit gastronomischen Hintergrund öffnen im Stadtteil Rüttenscheid. Und auch Axel hat hier seine Finger im Spiel, entwickelt er doch vor Ort mit. Er hilft lernwilligen Gastronomen Konzepte zu überdenken und schlichtweg einen Tick anders und individueller zu machen. So entstehen immer mehr kleine Oasen, die sich als Keimquelle für weitere Projekte herausstellen werden. Ein solches Projekt ist zum Beispiel die <a href="http://www.facebook.com/pages/Zweibar/106315769430735" target="_blank">ZWEIBAR</a>. Dort findet mit wechselnden Bartender regelmäßig die &#8220;School of drinking&#8221;" statt, die Gäste finden das Thema Cocktail immer spannender und so entwickelt sich ein Klientel, das irgendwann weitere dieser Projekte fordert. Auch das FCUK YOGA ist wieder offen, dort mit geändertem Konzept, wie es scheint, weniger Cocktailbar, mehr Party-Ort.</p>
<p>Immer mehr Bartender aus dem Pott tauschen sich aus und auch der Barzirkel Ruhrgebiet hat hier seinen Beitrag geleistet, aber auch nach drei Jahren treffen wir immer noch auf Kollegen, die von uns, von Fachpresse oder ähnlichem noch nie gehört haben&#8230;</p>
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		<title>Lahmender Hirsch &#8211; Hubertus auf Kaffeepause</title>
		<link>http://www.drinkblog.de/2012/03/15/lahmender-hirsch-hubertus-auf-kaffeepause</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 18:22:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie schon hier berichtet, wurde im vergangenen Jahr von Jägermeister der Hubertus Rat gegründet. Als Gemeinschaft lebt der Hubertus Rat vom Input des Gastgebers und vom Input der Gäste. Der Input der Gäste hat sich in der Regel auf Rezepturen beschränkt, hierzu gab es richtig viele gute Ideen, der Input des Gastgebers war beschränkt auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.drinkblog.de/2011/08/30/der-hubertus-rat">Wie schon hier berichtet</a>, wurde im vergangenen Jahr von Jägermeister der Hubertus Rat gegründet. Als Gemeinschaft lebt der Hubertus Rat vom Input des Gastgebers und vom Input der Gäste. Der Input der Gäste hat sich in der Regel auf Rezepturen beschränkt, hierzu gab es richtig viele gute Ideen, der Input des Gastgebers war beschränkt auf News im Bereich der Stipendien oder das Zeigen von allerlei Gimmicks in den Jägermeisterfarben oder mit dem Hirsch-Logo. Zu Weihnachten gab es ein Ledertäschchen. Aber das war es von beiden Seiten.</p>
<p>Ja, die Stipendien mit Daniel Kroczinsky und Timon Kaufmann laufen jetzt, jede Menge Barzirkel und ähnliche Organisationen haben das Stammwerk in Wolfenbüttel besucht. Was passiert gerade mit dem Hubertus Rat? Wo geht die Reise hin, oder ist die Reise schon zu Ende? Ist Hubertus auf Kaffeepause und kommt dann mit Macht zurück?</p>
<p>Ich finde es ist viel zu still&#8230;</p>
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		<title>Bacardi Legacy Cocktail Competition 2012 &#8211; Puerto Rico</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 09:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drinkmix</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Möglichkeit eine internationale Entscheidung von dieser Größe und Tragweite zu besuchen und quasi live mit zu erleben war mir vom 17. bis 22. Februar vergönnt. Ich wurde von Bacardi eingeladen als Pressevertreter für die Fachzeitschrift FIZZZ nach Puerto Rico zu fliegen. Mein erster internationaler Wettbewerb außerhalb Europas und dann direkt die Karibik. Die Vorfreude [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-818" title="196631_10150142992367602_66157977601_6589493_5854077_n" src="http://www.drinkblog.de/wp-content/uploads/196631_10150142992367602_66157977601_6589493_5854077_n-120x150.jpg" alt="" width="120" height="150" />Die Möglichkeit eine internationale Entscheidung von dieser Größe und Tragweite zu besuchen und quasi live mit zu erleben war mir vom 17. bis 22. Februar vergönnt. Ich wurde von Bacardi eingeladen als Pressevertreter für die Fachzeitschrift FIZZZ nach Puerto Rico zu fliegen. Mein erster internationaler Wettbewerb außerhalb Europas und dann direkt die Karibik. Die Vorfreude alleine war schon fast die Reise wert. Reisepass beantragen, Koffer packen und dann ging es über Atlanta nach San Juan. Landung in der Nacht, kurz Einchecken im wunderschönen Hotel und dann auf in die Nacht.</p>
<p>Vorab sei noch gesagt, dass ich auch schon beim deutschen Vorentscheid war, wie man an den ganzen Videos auf dem <a href="http://www.drinkblog.de" target='_blank'>drinkblog</a>-Youtube-Channel sehen kann. Ferner gab es dort viele, viele Gespräche, die alle einen Tenor hatten: Super-Veranstaltung, hochprofessionell und einfach richtig gut. Genau diesen Eindruck habe ich auch von der deutschen, nationalen Vorentscheidung. Ähnliche Stimmen gab es auf Puerto Rico auch von den anderen europäischen Kollegen: Schweiz, Österreich, England, Frankreich, Italien und Schweden. Die nationalen Entscheide waren also durch die Bank weg so fair wie es nur geht, es gilt wie immer die Devise „Die Tagesform entscheidet.“.</p>
<p>Am Abend dann noch kurzes Meet&amp;Greet mit Steffen Lohr, dem Brand Ambassador Bacardi in Deutschland, Matthew Bax und Luke Whearty aus Australien (Mitglieder der Jury, Trainer eines der angesetzten Trainings für die versammelten Bartender und Betreiber von verschiedenen Bars in Australien und Singapur) und später dann noch mit Thorsten Husmann, dem Leiter der Delegation Deutschland, bei Bacardi zuständig für übergreifende Markenarbeit, Lukas Motejzik, der Sieger des deutschen Vorentscheids und die immer lächelnde Bärbel Floss aus der Delegation Österreich. Dann ging es auch schon wieder zum Schlafen ab ins Hotel. Über die gesamte Zeit und auch noch heute verstehe ich mich mit all den eben genannten Personen sehr gut und wir hatten einfach eine nur gute Zeit (mit einer klitzekleinen Ausnahme, zu der ich später noch komme).</p>
<p>Der nächste Tag begann mit einem spartanischen Frühstück, schlicht weil ich zu spät war. Erstmals San Juan und den Atlantik bei Tag zu erleben war schon gigantisch. Nach und nach trudelten die oben genannten Personen ein. Erster Tagespunkt war der Besuch der Werksanlage von Bacardi auf Puerto Rico auch hier bei strahlendem Sonnenschein und 28°C . Die Anlage ist einfach nur riesig. Fotos hierzu gibt es zur Genüge auf meiner Facebook-Seite und dem geneigten Leser muss ich wohl nicht erzählen wie destilliert wird, auch die Geschichte Bacardis dürfte den meisten mittlerweile bekannt sein. Einfach nur kurz: Diese Fabrik zur Herstellung von Rum ist schon riesig, aber auch sehr schön gelegen. Sie ist definitiv ein Pflichttermin für jeden Besucher in San Juan. Abends gab es dann das offizielle Meet&amp;Greet aller Teilnehmer und Delegationen mit Drinks und leichtem Essen.  Damit war dann schon der erste volle Tag vor Ort vorbei.</p>
<p>Der dritte Tag war geprägt von Präsentationen aller Teilnehmer. In San Juan nahmen 26 Nationen teil, das heisst aus 26 Ländern wurden von den lokal ansässigen Bacardi-Niederlassungen Teilnehmer ermittelt, die auf Puerto Rico durch verschiedene Schulungen gingen. Das veröffentlichte Regelwerk besagt, dass zunächst im Halbfinale die 8 Besten ermittelt werden. Diese Acht bestreiten dann einen Tag später das Finale. Das Halbfinale wurde von vier Juroren bewertet:  Marc Bonneton, dem Vorjahres-Sieger, Matthew Bax, selber Bartender, Betreiber von verschiedenen Bars und Restaurants in Australien und Singapur, Alex Kratena, Mixologe auf Groß-Britannien und Head-Bartender der Artesian Bar des Hotels „The Langham“ und schließlich der Global Brand Ambassador von Bacardi, David Cordoba aus Argentinien. Die Trainings wurden begleitet von Stanislav Vadrna, einer der wohl weltweit bekanntesten Berater und Trainer, Asien-Fan und Mixologe. Das veröffentlichte Regelwerk besagt, dass jeder der vier Juroren des Halb-Finals jeweils 100 Punkte vergeben konnte. Die Punkte sind aufgeteilt nach Aussehen, Geschmack und Präsentation des Drinks, weitere Punkte, laut David Cordoba, wurden vergeben auf die Publikumsreaktion bei der Präsentation (so in seiner Rede vor der Bekanntgabe des diesjährigen Siegers). Jeder Teilnehmer hatte im Halbfinale 11 Minuten Zeit aufzubauen, zwei Drinks herzustellen, den Drink zu präsentieren und abzubauen. Sobald eine Sekunde über den 11 Minuten lag zog jeder Juror 10 Punkte von seiner Wertung ab.</p>
<p><strong>Die ausgeschiedenen des Halb-Finales</strong><br />
Ich stelle nun kurz die ausgeschiedenen vor mit meiner Einschätzung, warum diese gescheitert sind und am Schluss noch meine Rangliste nach dem Halbfinale, gestützt durch diverse anwesende Fachmeinungen, dem Regelwerk für Wettbewerbe der IBA (International Bartender Association) und meiner eigene Tätigkeit als langjähriger Bartender. Dies Regelwerk ziehe ich immer dann zu Rate wenn mir vor Ort kein Regelwerk präsentiert wird. Die Präsentationen bewerte ich aus dem Bewusstsein heraus, selber auch Trainer und Teamleiter im Vertrieb (10 Jahre) gewesen zu sein.<br />
Ludovico de Biaggi aus Argentinien mit seinem Drink „Santiago goes to Chicago“ war sehr nervös,, der Drink war ausgewogen, seine Präsentation hakte ein wenig, aber der Drink ist wirklich verdammt nahe am Daiquiri, somit war eine deutliche Unterscheidung und hierdurch  die Distanz zu den proklamierten Legacy Drinks (Cuba Libre, Daiquiri, Mojito) zu gering.<br />
Mario Hofferer aus Österreich mit seinem Drink „Bacardi’s Rhapsody in Blue“ ist ein sehr innovativer Drink mit Veilchen Sirup, Prosecco und Rosmarin, leider ein wenig zu süß, aber trotzdem sehr gut. Über die Süße ist Mario gestolpert, das heißt der Drink war nicht ausgewogen genug.<br />
Rogèrio Rabbit aus Brasilien mit seinem Drink „ The Brazilian Soul of Bacardi“ war ebenfalls sehr nervös. Auch sein Drink ist verdammt Nahe am Daiquiri, aber versetzt mit Bananenlikör, leider auch zu süß und somit ohne Geschmacks-Balance.<br />
Carlos Gajardo aus Chile mit seinem Drink „Fresh Summer“ ist eine Mischung aus Tee, Basilikum und Erdbeeren. Basilikum ist ja einer der Trends, die mittlerweile sehr oft in neuen Drinks genommen werden und neben dem starken Süß-Anteil dieses Drinks war das wohl auch ein Minuspunkt. Ein weiterer Minuspunkt war wohl, dass er als einziger seine Präsentation simultan ins Englische übersetzen ließ.<br />
Dinos Constantinides startete für den Mittleren Osten mit seinem Drink „Yelbow Superior“, für ihn war die Sprachbarriere des englischen sehr hoch, daran krankte seine Präsentation, sein Drink zu vanille-lastig, somit auch mit wenig Balance.<br />
Samuel Roustang aus Frankreich mit seinem Drink „Bacardi Recuerdo“ war ein sehr sicherer Präsentator, ein guter Erklärer, aber sein Timing war ein bisschen zu knapp, so kam er über die 11 Minuten und hatte somit keine Chance auf das Finale. Der Drink war definitiv einer der Besten.<br />
Gajenda Singh Rawat aus Indien mit seinem Drink „Bacardi El Legado“ hat sicher präsentiert, hat viel im Hintergrund durch seinen Brand Ambassador erledigen lassen. Der Drink ist gut, aber zu kompliziert und somit nicht einfach zu reproduzieren um ein Legacy zu werden.<br />
Natalya Tyulyukina aus Kasachstan mit ihrem Drink „Maxfrozen“  mixte im Blender mit einem Sourmix einen Granita in der Margarita-Schale, einfach aber schlichtweg 15 Jahre hinter den aktuellen Techniken und Mitteln im Bartending.<br />
Raitis Akerblums aus Lettland mit seinem Drink „Golden Member“ war nicht ausgewogen, ein bisschen zu süß und die Präsentation viel zu holperig.<br />
Christopher Yoseph Covarrubias Mortera aus Mexiko mit seinem Drink „Bacardi Stalk“ war schlichtweg zu exotisch in den Komponenten: spezielle Kaktusfrüchte, besonderer Agavensirup, Damiana Likör &#8211; Somit keine Chance auf den Begriff „Legacy“. Die Präsentation war einwandfrei und auch ansonsten war der Drink ausgewogen.<br />
Ded Chazulle Rivera aus Puerto Rico verzauberte die Theke in die Skyline von San Juan, überall standen Aufbauten, der schwache Drink geriet zu Nebensache.<br />
Costin Gache aus Rumänien mit seinem Drink „Manarola“ wurde mit Balsamico Essig hergestellt und war zu sauer, somit auch ohne Balance, die Präsentation war kaum gegeben, da er nach einer Weile schlichtweg nicht mehr redete.<br />
Dario Nocentini aus Spanien mit seinem Drink „ Stairway to heaven“ hatte eine deutliche Zuckerlast und war eindeutig zu kompliziert in der Herstellung.<br />
Andreas Walch aus der Schweiz mit seinem Drink „White Temptation“ ist ein sehr ausgeglichener Drink auf Basis von Rhabarber und Zitronengras, sehr bekömmlich, aber die Präsentation war ein wenig überzogen. Dennoch einer der besseren Drinks im Feld, vor allem gut reproduzierbar.<br />
Suwan Seelee aus Thailand mit seinem Drink „Bacardi Bubble Bright“ hatte eine hohe Sprachbarriere, er war deutlich zu schnell in seiner Performance und sprach kaum. Auch sein Drink war deutlich auf der süßen Seite.<br />
Oleksii Otrashevskyi aus der Ukraine mit seinem Drink „Smooth &amp; Fresh“ kränkelte an der hohen Süße und an der Sprachbarriere.<br />
Nguyen Hoang Duc aus Vietnam  mit seinem Drink „Bacardi Apple Martini“ war der Publikumsliebling, aber die x-te Neuauflage eines Apple-Martini ist nicht wirklich der Renner und unterscheidet sich kaum in der Rezeptur von anderen Wettbewerben, an „Legacy“ also kaum zu denken.<br />
Margaux Smet aus Belgien mit Ihrem Drink „Superior Maple Cup“ brillierte mit Charme und einer hervorragenden Präsentation, der Drink war leicht zu süß aber handwerklich gut.<br />
Die Finalteilnehmer stelle ich später vor, aber hier meine Rangliste aufgrund der Drinks und der Präsentationen nach dem Halbfinale:<br />
1.	Lukas Motejzik (Deutschland)<br />
2.	Boudewijn Mesritz (Niederlande)<br />
3.	Hayden Scott Lambert (Irland)<br />
4.	Jimmy Hult (Schweden)<br />
5.	Matteo Zamberlan (Italien)<br />
6.	Anastatia Gvak (Russland)<br />
7.	Margaux Smet (Belgien)<br />
8.	Andreas Walch (Schweiz)<br />
9.	Zdenek Kastanek (Großbritannien)<br />
10.	Shingo Gokan (USA)<br />
11.	Christopher Yoseph Covarrubias Mortera (Mexiko)<br />
12.	Dinos Constantinides (Mittlerer Osten)<br />
13.	Mario Hofferer (Österreich)<br />
14.	Samuel Roustaing (Frankreich)<br />
15.	Ludovico de Biacci (Argentinien)<br />
16.	Carlos Gajardo (Chile)<br />
17.	Gajendra Singh Rawat (Indien)<br />
18.	Raitis Akerblums (Lettland)<br />
19.	Costin Gache (Rumänien)<br />
20.	Dario Nocentini (Spanien)<br />
21.	Suwan Seelee (Thailand)<br />
22.	Oleksii Otrashevskyi ( Ukraine)<br />
23.	Nguyen Hoang Duc (Vietnam)<br />
24.	Natalya Tyulyukina (Kasachstan)<br />
25.	Rogério Rabbit (Brasilien)<br />
26.	Ded Chazulle Rivera (Puerto Rico)</p>
<p>Diese Liste habe ich erstellt nach den Punkteschemata der IBA und meinen Notizen, wenn ich mir unsicher war, habe ich den Drink schlichtweg nachgemixt und mich während der Veranstaltung mit Pressekollegen und auch Fachkollegen unterhalten<br />
Umso überraschter war ich, als mein Platz Nummer 9 und 10 auf einmal für das Finale qualifiziert waren. Zdenek Kastanek war im Halbfinale Puerto Rico’s so nervös wie kein anderer Kandidat und er hat, das weiß ich nach dem Finale, sehr hoch gepokert, weil er wesentliche Teile seiner Präsentation weggelassen hat und die Zeit einfach mit zurechtstammeln verbracht hat, beobachtet man die Presse im Online-Bereich Großbritanniens (barlifeuk.com), war klar, das auch in Großbritannien sein Pokern bekannt war, in der Jury in Großbritannien saß auch schon David Cordoba und Alex Kratena. Teilen der Jury war also schon vorher bekannt, dass Zdenek Kastanek pokert. Der Drink von Shingo Gokan ist viel zu sehr betont auf Matcha-Tee, für die ungeübte Zunge  viel zu bitter und die anderen Bestandteile werden übertüncht, für einen japanischen Gaumen schweben die anderen Bestandteile noch im Hintergrund. Um ein Legacy Drink zu werden, sollte vor allem beachtet werden, Das die Zutat Matcha –Tee zwar überall auf der Welt verfügbar ist, aber die Zutat in guter Qualität auch recht teuer ist, somit der Warenanteil dieses Drinks deutlich hoch ist. Neben dem kaufmännischen Aspekt war aber auch seine Präsentation schlichtweg nicht gut. Er war sehr ruhig und sehr bescheiden, halt typisch japanisch, aber während einer Präsentation 50% der Zeit zu schweigen ist eher kontraproduktiv, Stille dient eher zu meditativen Zwecken und mag in der japanischen Tee-Zeremonie auch so üblich sein, aber es ging hier um ein weltweites Finale als Vertreter der USA.</p>
<p>Durch die Qualifikation dieser beiden fielen wirklich gute Drinks wie der von Margaux Smet oder Andreas Walch, die mit Sicherheit im Finale auch nochmal an Performance gewonnen hätten, schlicht heraus. Hinzu kommt noch, das die Publikumsreaktion auf Frau Gvak eher bescheiden gewesen wäre, wäre der Fan-Tross aus Russland mit insgesamt 35 Vertretern nicht angereist und hätte sie ins Finale gejubelt.<br />
Fakt ist: Meine Plätze 1-6 und die Plätze 9 und 10 qualifizierten sich für das Finale, hier ein bitterer Beigeschmack.<br />
Der Abend endete versöhnlich bei einem hervorragenden Dinner zu dem eine von weltweit nur 150 vorhandenen Flaschen eines eigens für die Veranstaltung geblendeten Rums vom Bacardi Maestro des Ron José Gavito pro Tisch. Dieser Blend ist ein echtes Highlight der Reise. Ich mag Bacardi, ich liebe Rum, aber dieser Blend ist wirklich unglaublich, schade das nur so wenige Personen in seinen Genuss kommen werden. Anschließend ging es ab ins Nachtleben San Juans mit der Gruppe die sich schon am ersten Abend so gut verstand. Auch hier hatten wir Spaß ohne Ende zwischen den Einheimischen und Live-Klängen von Merengue, Salza und Samba. Was die Einwohner tagsüber bei der Arbeit an Kraft sparen wird gnadenlos an Lebensfreude abends und in der Nacht rausgehauen.</p>
<p><strong>Das Finale</strong><br />
Für das Finale wurde die Jury verändert, das wurde am Tag des Halbfinales beim Abendessen bekannt gegeben, in der Jury nun zwei Master-Blender von Bacardi, Marc Bonneton, David Cordoba und Stanislav Vadrna. Es wurde vermutet, dass auch wieder, wie schon im Vorjahr, nun doch nicht nur die Leistungen des Finalabends bewertet werden, sondern die ganze Woche. Jedes Training war immer von Stanislav Vadrna und David Cordoba begleitet worden. Nun also im Maximum 500 Punkte zu vergeben, Zeitüberschreitung wäre mit 50 Punkten Abzug bestraft worden.<br />
Alle Teilnehmer waren mächtig nervös, alleine schon wegen der Umstellung der Jury, neben der Final-Nervosität. Es wurde immer wieder gefragt, worin die Jury-Umstellung begründet war. Es gab kein Statement dazu, auch keine Verlautbarung. Matthew Bax, ein weltweit anerkannter Fachmann, war mit einem Mal nicht mehr in der Jury. Stanislav Vadrna kam in die Jury, wobei er über die Tage bereits Trainings geleitet und begleitet hat, somit stark an Unbefangenheit eingebüßt hatte.<br />
Hier kurz die Zusammenfassung in Startreihenfolge. Lukas Motejzik eröffnete seine Präsentation, durch einen Regiefehler lief die ersten drei Minuten noch die Hintergrundmusik . Er präsentierte gekonnt, verhaspelte sich ein paarmal, aber ansonsten sauber. Zusammensetzung des Drinks war einwandfrei, nach wie vor ist dieser Drink für mich der Stärkste im gesamten Feld und hätte ein wahres Potenzial weltweit auf die Cocktailkarten zu kommen und ein wahrer Legacy Drink zu werden. Nüchtern und sachlich erklärte er den Drink. Zdenek Kastanek präsentierte als nächster, er packte alles aus, baute ein Storytelling um jede Zutat, verzierte den ge-swizzleten Drink mit einem Swizzle-Stick als Erinnerung an Bacardi’s Geschichte „El Coco“, rundum einfach gut, aber der Drink immer noch zu warm und zu alkohollastig, doch die Präsentation war massiver als im Halbfinale. Boudewijn Mesritz zog auch noch einmal an, er hatte schon im Halbfinale die beste Präsentation, der Drink ist gut, wenn auch als Shrubb schwierig reproduzierbar, dennoch ein deutlicher Anwärter für den Sieg. Hayden Scott Lambert zog Parallelen zwischen seinem Leben und dem von Don Facundo Bacardi, präsentierte sehr sauber und deutlich mit einem irischen Charme und neuseeländischer Leichtigkeit, sein Drink ebenfalls gut. Anastasiya konnte diesmal nicht mehr durch ihren Drink und ihren Charme gerettet werden, die Nervosität schlug durch und die Präsentation war nicht gut. Matteo mit dem Charme eines Italieners präsentierte stark, aber auch sein Drink war zu stark und viel zu sehr an den Klassiker Mai Tai angelehnt, so dass eine wirkliche Innovation fehlte, dennoch: „Bravo, Matteo“. Jimmy Hult präsentierte stark, aber doch ein wenig übertrieben, er holte mit seinem Barriton aus, erzählte theatralisch, wie gut sein Drink ist, aber es fehlte deutlich an Essenz. Zum Schluß erzählte  Shingo Gokan zunächst seine Geschichte der Flucht und des schlimmen Erlebnisses beim Erdbeben erzählte. Auch der Japanese Hard Shake war technisch nicht einwandfrei. Der Drink ist immer noch sehr tee-betont. Dieselben Züge wie auch schon im Halbfinale: japanische Zurückhaltung (ein großes Plus) und dann Präsentationsstille (ein großes Minus). Durch seine Erklärung, wie sehr er sein Land Japan liebt und wie sehr dieses Land durch die Katastrophe gebeutelt ist, hat er fast die Zeit vergessen und war kurz vor der Zeitüberschreitung, hätten nicht alle Finalisten beim Abbau mit angepackt und ihm geholfen: unter den Finalisten wahrer Team-Spirit.<br />
Schon bevor die Jury sich zurückzog ist mir eins aufgefallen: Jedes Jury-Mitglied hat nur einen kurzen Schluck von jedem Drink genommen, das ist schlichtweg unprofessionell, denn die Geschmacksnerven müssen sich erst gewöhnen, bevor man offen ist und einen Drink bewerten kann. Damit ist der erste Teilnehmer im Nachteil, weil sein Drink definitiv schlechter bewertet wird, als alle anderen, genauso nach dem Genuss eines Shrubb, nachdem die Nervenenden meist deutlich betäubt sind.<br />
Ein spannendes Finale und auch hier habe ich eine persönliche Rangliste nachdem ich alle acht Rezepte zu Hause nachgemixt habe und die Präsentationsstärken hinzugezogen habe, dabei habe ich 50/50 gewichtet und gerade beim Mixen habe ich besonders auf die Techniken, auf Sauberkeit und auf Genauigkeit geachtet:<br />
1.	Boudewijn Mesritz (Niederlande)<br />
2.	Lukas Motejzik (Deutschland)<br />
3.	Hayden Scott Lambert (Irland)<br />
4.	Zdenek Kastanek (Großbritannien)<br />
5.	Matteo Zamberlan (Italien)<br />
6.	Jimmy Hult (Schweden)<br />
7.	Shingo Gokan (USA)<br />
8.	Anastasiya Gvak (Russland)<br />
Die Jury zog sich zurück, geschlagene 45 Minuten lang und präsentierte dann einen Sieger, der laut David Cordoba „In allen Disziplinen deutlich geführt hat.“ Das ihm „alle geholfen haben, weil er eine wahre Führungsrolle unter den Finalisten hat“, so David Cordoba, ist schlichtweg überschätzt. Ich frage mich, wenn Shingo Gokan so deutlich vor allen Finalisten geführt hat, warum die Jury sich dann ganze 45 Minuten zurückgezogen hat.<br />
Mit der Jury-Entscheidung in San Juan bin ich aber überhaupt nicht einverstanden. Nichts gegen den Gewinner Shingo Gokan , der in New York in der angesagten Bar Angel’s Share arbeitet, der aus dem katastrophen-gebeutelten Japan geflüchtet ist und, so die Kollegen und Teilnehmer des globalen Finales, auch ein sehr lieber und guter Typ ist. Aber sein Drink und auch seine Performance im Finale gehört aus meiner Sicht nicht unter die Top 3 dieses Finales. Ich werde dies noch ausführlich begründen, doch zunächst erst einmal noch mehr zum Wettbewerb.<br />
Der Sieger war dann Shingo Gokan und von da an wollten die Diskussionen im Fachpublikum nicht mehr abnehmen, auf der Fahrt zur After-Show-Party, danach am Hotelpool und noch am nächsten Morgen an den Frühstückstischen. Diese Jury-Entscheidung schien für viele Anwesenden nicht auf den Leistungen dieses Abends zu basieren.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Im nächsten Jahr sollte nach meiner persönlichen Einschätzung dringend an der Transparenz gearbeitet werden, es sollten Ranglisten einsehbar sein und auch Punktezahlen veröffentlicht, so dass jeder Teilnehmer dort als jeweils nationaler Sieger mit dem olympischen Gedanken herangehen kann, den  die Teilnehmer untereinander stets bewiesen.  Und falls die Punktzahlen nicht veröffentlicht werden, was ich beim Halbfinale verstehen könnte aber nicht mehr im Finale, schließlich sind das dann die besten acht Bacardi-Drinks des Jahres aus der Welt (!), so doch zumindest ein entsprechendes Regelwerk, das jedem Anwesenden Einsicht in die Bewertungsmassstäbe gibt. So wird auch die Arbeit der nationalen Brand Ambassadore, die nun seit Jahren in den europäischen Nationen mit Vorurteilen gegenüber der Fledermaus aufräumen  und richtig gute Arbeit leisten, weiter unterstützt und Qualität gefördert.<br />
Die Reise nach Puerto Rico und den Wettbewerb werde ich noch sehr lange im Gedächtnis behalten, und auf lange Sicht werden die guten Erinnerungen obsiegen und die Bitterkeit des einen Momentes immer mehr Abschwächen. Ich freue mich schon jetzt auf den Wettbewerb im nächsten Jahr und die Vorentscheide in diesem Jahr.</p>
<p>englische Übersetzung folgt</p>
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		<title>Blog trifft Gastro 2012</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 22:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drinkmix</dc:creator>
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		<title>Barszene Dortmund &#8211; von Missverständnissen, lautem Poltern und wichtigen Impulsen</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 01:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drinkmix</dc:creator>
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		<category><![CDATA[balke]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf dem Bild seht ihr Marc Stein, ein Bartender mitten aus Dortmund. Heute ist seine letzte Schicht in der Balke Bar in Dortmund, der Stadt des amtierenden deutschen Fussballmeisters. Er bleibt der Bar und auch Dortmund treu, doch mehr über seine Zukunft wird er selber noch früh genug berichten. Mit Marc Stein bin ich immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-894" title="marc stein" src="http://www.drinkblog.de/wp-content/uploads/marc-stein.jpg" alt="" width="200" height="200" />Auf dem Bild seht ihr Marc Stein, ein Bartender mitten aus Dortmund. Heute ist seine letzte Schicht in der Balke Bar in Dortmund, der Stadt des amtierenden deutschen Fussballmeisters. Er bleibt der Bar und auch Dortmund treu, doch mehr über seine Zukunft wird er selber noch früh genug berichten. Mit Marc Stein bin ich immer mal wieder aneinander geraten, mal öffentlich, mal weniger öffentlich. Er ist, aus meiner Sicht, eine Person mit nach außen vielen scharfen Ecken und gefährlichen Kanten, aber einmal diese Hülle durchbrochen und sich länger mit ihm beschäftigt und er ist ein kompetenter Kollege mitten im Pott.</p>
<p>Er treibt aktuell die junge Dortmunder Barszene vor sich her und zieht die altvorderen Kollegen nach. Das Benutzen von frischem Limettensaft, selbst hergestellte Sirups, Ausprobieren von Rezepturen je nachdem welcher Rum/Whiskey enthalten ist, kurzum die richtige Balance zu finden in Abhängigkeit der Grundspirituose. Das dies nicht viele Bartender in Dortmund, aus welchen Gründen auch immer, machen, ist Fakt, in immer wieder erlebten Bartours. Barbetreiber ausserhalb von Dortmund sind aufmerksam geworden auf Marc Stein, aber ein Dortmunder Jung bleibt ein Dortmunder Jung. Ich freu mich, ihn bald wieder woanders wirken zu sehen un den nächsten Meilenstein in Dortmund zu setzen.</p>
<p>In Dortmund vollzieht sich gastronomisch ein Wandel, die ehemalige fahnenführende Umgebung des Kreuzviertels ist im Hintertreffen, hier werden noch Cocktails gemixt mit fertigen Cordials, Zitronensaft eines bekannten Saftherstellers und immer noch wie vor 15 Jahren in der Cocktailakademie auswendig gelernt. Der Old Fashioned hat hier immer noch das Gesicht der 80er Jahre: gezuckerte Cocktailkirsche und Orangenspalte inklusive. Marc hat diese Klischees aufgebrochen</p>
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		<title>Interview und Trendvoraussagen aus den Augen von Martini und bekannten Bartendern</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 23:14:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>drinkmix</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><object style='width:611px;height:383px;' width='611' height='383'><embed src='http://www.myvideo.de/movie/8395548' width='611' height='383' type='application/x-shockwave-flash' allowscriptaccess='always' allowfullscreen='true'></embed><param name='movie' value='http://www.myvideo.de/movie/8395548'></param><param name='AllowFullscreen' value='true'></param><param name='AllowScriptAccess' value='always'></param></object><br/><a href='http://www.myvideo.de/watch/8395548/Pure_Liquids_Bartrends_2012' title='Pure Liquids - Bartrends 2012 - MyVideo'>Pure Liquids &#8211; Bartrends 2012 &#8211; MyVideo</a> </p>
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