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Geist wild wachsender Schlehen aus den Karpaten

Eine Auswahl spannender Sorten und mit größter Sorgfalt ausgewählte Früchte stehen im Mittelpunkt der Schladerer Spezialitäten. Allen gemeinsam ist die eindeutige Herkunft dieser sortenreinen Brände. So stammen die Kirschen für das „Chriesiwässerli“ ausschließlich aus dem Markgräflerland, die roten Williams-Birnen aus dem Rhônetal und die Wildschlehe aus den Karpaten. Dabei gelten je Sorte spezifische Kriterien für den Anbau, die Fruchtauswahl und Verarbeitung. Die Lagerung der Spezialitäten erfolgt über einen Zeitraum von durchschnittlich drei bis fünf Jahren, ausschließlich im Steintonkrug oder im Holzfass. Vor allem Steinton-Behältnisse gewährleisten dabei einen intensiven Sauerstoffaustausch, schützen das Destillat vor Licht und bieten eine für die Reifung wichtige, gleichbleibende Temperatur. Ein Obstbrand erhält in dieser Reifezeit seine Milde und einen weicheren Geschmack. Hinzu kommt, dass sich dabei feine Veresterungen bilden, die sich positiv auf Harmonie und Aroma auswirken. Brände mit einem intensiven, eigenen Charakter werden im Holzfass ausgebaut. Wichtigist Philipp Schladerer und seinem Team dabei, dass der Holztonnicht die Frucht des Destillats überlagert, weshalb nur ausgewählte Holzsorten zum Einsatz kommen.

Die handverlsenen Schlehen für dieses Destillat dürfen erst nach strengem Frost geerntet werden, um ihren Gerbstoffgehalt zu reduzieren. Sie werden mazeriert (mit Alkohol überzogen) und danach destilliert. Die Reifung geschieht in Steintonkrügen, welche weder Farbe noch Geruch beeinträchtigen und einen intensiven Sauerstoff-Austausch gewährleisten.

Am Gaumen ist dieser Brand mit 43% Vol. sehr vielschichtig mit einer klar definierten Marzipan- und Bittermandel-Aromatik. Die Wildschlehe ist eine Spezialität für Kenner außergewöhnlicher Brände und ist ein soannender Begleiter zu Gerichten der neuen, nordischen Naturküche.